Ob
Baumaschinen, Luftfahrzeuge, Haushaltsgeräte oder Autos - eines
haben sie gemeinsam: die hoch empfindliche Elektronik ist oft
täglich Feuchtigkeit, starken Temperaturschwankungen oder
Vibrationen ausgesetzt. Um spätere Funktionsstörungen oder
Ausfälle zu verhindern, sind schützende Lackbeschichtungen
unumgänglich geworden. Die GEMAC - Gesellschaft für
Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH investierte daher 2008 in
einen hochwertigen Lackierautomat und spezialisiert sich auf die
selektive Beschichtung mit Silikon basierendem Lack. Er
versiegelt die elektronische Baugruppe und schützt damit die
empfindliche Elektronik vor Umwelteinflüssen.
Eine Sprüh- und eine Nadeldüse sowie drei Achsen sorgen dafür,
dass bestückte Baugruppen beidseitig selektiv lackiert und
dispenst werden können. Durch das Dispensen können auf kleinsten
Bauteilen Tropfengrößen von wenigen Nanolitern auf wenige
Mikrometer genau schonend aufgebracht werden. Ein
aufwändiges manuelles Abkleben von beispielsweise Kontakten,
Schaltern oder Potentiometern wird durch die CNC-Programmierung
abgelöst. Das spart sowohl Zeit als auch Kosten und die
Lackierung erfolgt punktgenau nach Kundenwunsch.

Der Lackierautomat fasst Baugruppen bis zu 350 mal 350
Millimetern. Damit erweiterte die GEMAC ihre
Leiterplattenfertigung, bestehend aus Design,
Materialbeschaffung, Bestückung und Prüfung um ein hochwertiges
selektives Beschichtungs- und Dispenssystem.
GEMAC – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz
mbH
Die GEMAC ist ein anerkannter Dienstleister für individuelle
Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsarbeiten in den
Bereichen Messtechnik und Sensorik. Vom Sensor- und ASIC-Design,
über elektronische Baugruppen bis hin zur Entwicklung und
Fertigung eigener Produkte bietet sie ihren Kunden angepasste
Komplettlösungen.
Die GEMAC - Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz
mbH wurde 1992 mit 30 Mitarbeitern gegründet. Derzeit
beschäftigt sie 80 Mitarbeiter, davon 38 Ingenieure.
Hinweis für die Medien: Sie können honorarfrei ein
themenbezogenes Foto anfordern. Motiv: Sabine Schluttig,
Fertigungsingenieurin bei der GEMAC, bestückt den
Lackierautomaten mit einer Leiterplatte. Diese wird mit einem
Silikon basierenden Lack beidseitig selektiv lackiert und
dispenst. Foto: Antje Brabandt/GEMAC