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Messenneuheit:
Erstmals physikalisches Diagnosetool für SAE J1939
GEMAC erweitert CAN Bus Tester um J1939-Protokoll –
Frühzeitige Fehlererkennung von der Entwicklung bis zur
Inbetriebnahme jetzt auch bei Nutzfahrzeugen möglich. Das Tool
wird vom 20. bis 24. April 2009 auf der Hannover Messe, Halle 9,
Stand H28 präsentiert.
Bisher
war eine physikalische Busanalyse in J1939-Anwendungsbereichen,
wie zum Beispiel Nutzfahrzeugen, Schiffen, Schienenfahrzeugen
oder Landwirtschafts- und Forstmaschinen, nicht möglich. Die
GEMAC – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH
schließt diese Lücke und erweiterte ihren bestehenden CAN Bus
Tester 2 (CBT2), der auf die physikalische und logische
Analyse von CAN, CANopen und DeviceNet spezialisiert ist um
SAE J1939. Damit unterstützt das Werkzeug den Anwender
jetzt auch bei der Entwicklung, Inbetriebnahme, Analyse,
Überwachung, Fehlersuche und Wartung eines J1939-Projektes.
Typische Probleme während des Betriebs von CAN-Bus Anlagen, wie
Knotenausfall, Kommunikationsstörungen oder ein kompletter
Busstillstand, haben meistens physikalische Ursachen. Dazu
gehören falsche Kabeltypen, defekte Bustreiber, unzureichende
Schirmungsmaßnahmen gegen äußere EMV-Einflüsse oder Leitungen,
die Schmier- und Kraftstoffen ausgesetzt sind. Daraus
entstehende Signalbeeinträchtigungen deckt der mobile CAN Bus
Tester 2 (CBT2) der GEMAC frühzeitig auf, bevor sie zu
Kommunikationsstörungen oder unerwünschten und teuren Ausfällen
führen können. Andere Überwachungstools reagieren erst, wenn die
Störung bereits eingetreten ist, weil sie nur den logischen
Datentransfer überwachen.
Das Protokoll J1939 wird von der International Society of
Automotive Engineers (SAE) koordiniert und basiert auf dem
Physical-Layer-Modell nach ISO 11898-2. Mit Hilfe des Protokolls
werden über den Bus Messdaten wie Motordrehzahl, Druck,
Temperatur und andere technische Parameter im Antriebsstrang
übertragen.
Zusätzlich zur Protokollerweiterung wird der CAN-Bus Tester 2
der GEMAC in einem neuen stabilen Schutzkoffer geliefert,
der auch extremen Umgebungsbedingungen standhält. Darüber hinaus
wird er mit drei weiteren Kabelsätzen für J1939-11 und J1939-15
sowie für 7/8'' ergänzt.
Bildmotiv: Die
GEMAC erweitert ihr bisheriges CAN-Diagnose Tool um das SAE
J1939-Protokoll. Physikalische Busanalyse ist jetzt auch bei
Nutzfahrzeugen möglich. Fotos: Bambuh, Thaut Images, Slobodan
Djajic, ynamaku / fotolia.com. Grafik: Antje Brabandt/GEMAC
Antje Brabandt
04. März 2009 |